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Die geheimen Shuvani Rituale der Zigeuner
Zahllose versteckte Augenpaare beobachteten verstohlen wie Zigeunerwagen, von Pferden gezogen, durch das Dorf hinauffuhren, um an ihr nächstes Ziel, die große Wiese, zu gelangen. Noch bevor sie dort ihr Lager aufbauten verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer: “Die Zigeuner sind in der Stadt!”
Die Zigeuner kamen regelmäßig, und während ihres Aufenthaltes versorgten sie die Dorfbevölkerung mit Korbwahren und Wäscheklammern, reparierten Töpfe und Pfannen, kümmerten sich um krankes Vieh und machten alle möglichen Handlangerarbeiten. Doch am gefragtesten waren die geheimen, magischen Künste, deren Ruf den Zigeunern voraus eilte.
Kaum brannten die Lagerfeuer, als Ehemänner, Ehefrauen, Verliebte, Verlobte und auch Geschäftsleute sich um die Feuer versammelten, um dem Rat der weisen Zigeunerfrauen, den SHUVANIS, zu lauschen. Und so manchmal wurde einer der Männer oder Frauen gebeten, über die hölzernen Stufen in einen Zigeunerwagen hinaufzuklettern, um dort die magische Welt der Zigeuner zu betreten. Gebannt sahen sie zu, wie die Shuvani sich über ihre Kristallkugel beugte und ihre Karten auf dem Tisch ausbreitete, um den Blick in die Zukunft zu tun. Und manchmal ließen sie auch ein geheimes Mondphasenritual ausführen, um sich die Liebe eines angebeteten Menschen zu sichern.
Seit im 4. Jahrhundert die ersten Zigeuner ihre Urheimat Indien verließen und über Persien und Armenien im 11. Jahrhundert zu uns nach Mitteleuropa kamen, ziehen die Sinti, Roma und Lovara, wie sie sich heute nennen, um die Welt und sammeln magisches, okkultes Wissen. Liebesmagie, die Erfüllung von Sehnsüchten des Herzens, ist deren liebstes Kind.
Sie haben nun das Glück, drei Liebesrituale aus dem Wissensschatz einer großen Shuvani-Meisterin nutzen zu können.
Der Gesetzgeber: Eine Wirkung magischer Rituale ist, zumindest naturwissenschaftlich, nicht nachgewiesen.
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